Beschreibung
Wenn Trumps Irrsinn Märkte für mexikanische Kaffee-Genossenschaften zerstört, braucht es unsere Solidarität
Die USA sind mit ca. 80 % der Hauptabnehmer für Kaffee von mexikanischen Genossenschaften. Aufgrund der völlig unkalkulierbaren Zollpolitik der neuen US-Regierung treten sehr viele Importeure und Röstereien in den USA von ihren Verträgen zurück und überlassen das Problem und den Kaffee ihren Handelspartnern in Mexiko.
Vor zwei Wochen erreichte uns eine Nachricht aus Mexiko, in der die indigene Genossenschaft Tzeltal Tzotzil aus Chiapas über ihren deutschen Handelspartner GEPA angefragt hat, ob sie ihnen interessierte Röstereien in Europa vermitteln kann.
Kleber Cruz, der Einkäufer der GEPA für fair gehandelten Kaffee in Lateiunamerika, hat diese Bitte an Rösternetzwerke
weitergeleitet. Daraufhin haben sich schon einige Röstereien bereiterklärt, den sehr guten Bio-Kaffee von Tzeltal Tzotzil zu
inportieren. Der Kaffee wird gerade eingebracht und die Genossenschaft benötigt das Geld, um ihre Mitglieder zu bezahlen.
Als Quijote Kaffee hatten wir gemeinsam mit den anderen Röstereien unseres Marktplatzes „Überlegen“ daraufhin die Idee, dass wir ja genauso gut Kleber und die GEPA fragen können, ob wir von ihrem schon in Deutschland befindlichen Kaffee der Ernte des Jahres 2024 zwanzig Säcke einkaufen und jetzt schon rösten können. Die GEPA wird dadurch für ihren eigenen Bedarf 20 Säcke mehr der aktuellen Ernte bestellen. Und wir haben die Gelegenheit, den Kaffee jetzt schon zu rösten und damit einen noch viel effektivieren Beitrag leisten zu können, weitere Röstereien für diesen Kaffee zu interessieren. Und die Gelegenheit, die
Kommunikation zu diesem Kaffee dazu zu nutzen, um auch in der größeren Öffentlichkeit diese Problematik bekannter zu machen und Bewusstsein zuschaffen.
Der Kaffee wird von Quijote Kaffee geröstet und sowohl über Quijote und Überlegen, als auch über alle interessierten und solidarischen Röstereien aus dem Überlegen Netzwerk vertrieben werden.